Berufsunfähigkeitsversicherung Vergleich

Niemand denkt gerne darüber nach, und doch trifft es über 300.000 Menschen jedes Jahr: Sie können aufgrund von Krankheiten oder Unfällen ihre berufliche Tätigkeit nicht mehr beziehungsweise nicht mehr vollständig ausüben. Man spricht dabei von Berufsunfähigkeit. Aufgrund dieser Tatsache ist die Berufsunfähigkeitsversicherung eine der wichtigsten Absicherungen, die man braucht. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist günstiger als Sie denken, besonders, wenn man verschiedene Anbieter vergleicht. Eine Möglichkeit dazu haben Sie hier:



Eine Berufsunfähigkeitsversicherung kommt immer dann ins Spiel, wenn der Arbeitnehmer für mindestens sechs Monate nicht mehr in seinem Beruf arbeiten kann. Gründe dafür können Unfälle, Krankheiten oder genereller körperlicher und/oder seelischer Kräfteverlust sein. Auch bei einer teilweisen Berufsunfähigkeit - wenn der Arbeitnehmer zum Beispiel nur noch 50% seiner Leistung im Beruf erbringen kann - kommt die Berufsunfähigkeitsversicherung zum Tragen. Übrigens kann auch die Arbeit einer Hausfrau über eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgesichert werden.

Für Beamte gibt es eine spezielle Form dieser Versicherung: Die Dienstunfähigkeitsversicherung. Damit diese zum Tragen kommt, muss die Untauglichkeit zunächst im Rahmen einer Dienstuntauglichkeitsuntersuchungen nachgewiesen werden. Ist der Nachweis erfolgreich erbracht, wird der Beamte von der zuständigen Behörde als dienstuntauglich eingestuft und in den Vorruhestand entlassen. Man unterscheidet in diesem Zusammenhang zwischen "echter Dienstuntauglichkeit" und "unechter Dienstuntauglichkeit". Die echte Dienstuntauglichkeit liegt dann vor, wenn der Beamte von der zuständigen Behörde bereits als dienstuntauglich eingestuft wurde. Eine unechte Dienstuntauglichkeit liegt dagegen vor, wenn der Beamte durch Krankheit oder Verletzung länger als sechs Monate nicht zum Dienst erscheinen kann.

Bei der Berechnung der zu zahlenden Beiträge gibt es zahlreiche Einflussfaktoren. Hauptfaktor ist dabei der Leistungszeitraum der Versicherung. Endet dieser beispielsweise durch einen geplanten Vorruhestand schon mit dem 55. Lebensjahr, ist der Beitrag in der Regel wesentlich niedriger, als wenn der Leistungszeitraum bis zum regulären Rentenalter (z. B. 63 Jahre) festgelegt ist.

Darüber hinaus orientieren sich die Beitragssätze in der Regel nach der Berufsgruppe des Versicherten. Übt dieser einen Beruf mit einem höheren Risikofaktor aus, so wird er für seine Berufsunfähigkeitsversicherung höhere Beiträge zahlen müssen als jener, der einen Beruf mit niedrigerem Risikofaktor gewählt hat. Höhere Beiträge zahlen meist Versicherte, die Berufe ausüben, welcher mit schwerer körperlicher Arbeit verbunden sind. Menschen, die sitzende- beziehungsweise Bürotätigkeiten verrichteten, zahlen demnach niedrigere Beiträge.

Weitere Einflussfaktoren bei der Bemessung der Beitragshöhe sind das Eintrittsalter des Versicherten sowie die Höhe der gewünschten Auszahlungsleistungen. Außerdem spielt der Gesundheitszustand zum Zeitpunkt des Eintritts des Versicherten eine zentrale Rolle. Aus diesem Grund verlangen die meisten Versicherer eine medizinische Selbstauskunft oder bestehen darauf, dass der Versicherungsnehmer eine medizinische Voruntersuchung absolviert. Menschen mit Vorerkrankungen, Übergewichtige und Raucher müssen in der Regel mit höheren Beiträgen rechnen, da dieser für den Versicherer ein höheres Risiko darstellen.